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Boden
Über den Boden tritt normalerweise nur ein geringer Teil
der hochfrequenten Strahlung ein. Anders verhält es sich jedoch,
wenn in den darunter liegenden Wohnungen schnurlose Telefone
nach dem DECT-Standard eingesetzt werden oder häufig und oft
mobil telefoniert wird. Gelegentlich können auch noch weitere
Hochfrequenzsender störenden Einfluss ausüben. Hier ist es
sinnvoll, Abschirmmaßnahmen für den Bodenbereich einzuplanen.
Bei speziellen Gegebenheiten, wie z.B. Zimmer im Obergeschoss
bei Holzbauweise oder der Verwendung von DECT-Telefonen u.ä.
Strahlungsquellen durch den Untermieter, sollte der Boden
bei den Abschirmmaßnahmen berücksichtigt werden. Es gibt unterschiedliche
Baustoffe, die auf Grund ihres Materials oder ihrer Dicke
schon eine natürliche Schutzwirkung gegen hochfrequente Strahlung
bieten. Bei der Planung eines Neubaus sollte auch auf die
spezifischen Eigenschaften der Baustoffe geachtet werden.
Durch die richtige Wahl eines Baustoffs oder Kombinationen
von kaum und hochdämpfenden Materialien ist es möglich, die
Strahlenbelastung zu reduzieren. Mit der Anordnung zweier
hochdämpfender Baustoffe hintereinander kann auch bei extremer
Einstrahlung eine hohe Reduzierung erzielt werden.
Die Böden können aber auch zusätzlich durch den Einbau von
hochfrequenzdämpfenden Schutzplatten oder einem speziellen
Armierungsgewebe G-ES (Biologa) in ihrer Abschirmwirkung gegenüber
Hochfrequenz deutlich verbessert werden.
Im Neubau oder bei der Renovierung können elektrische Wechselfelder
durch die Erdung des Armierungsgewebes oder elektrisch leitfähiger
Fußbodenkonstruktionen (Klebstoff und Bodenbelag) abgeleitet
werden.
Mit diesen Maßnahmen können Sie gezielt einzelne Zimmer wie
Schlaf- oder Kinderzimmer wirkungsvoll schützen. Gleiches
gilt im gewerblichen und industriellen Bereich für sensible
Räume wie Operationssäle oder Besprechungszimmer.
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