Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf elektromagnetische
Felder. Personen, die schon Feldstärken weit unterhalb der
bestehenden Grenzwerte wahrnehmen können, werden als "elektrosensibel"
bezeichnet. Die Schätzungen über ihren Anteil an der Bevölkerung
betragen zwischen 1
und 5 Prozent*.
Leider wird diesen Menschen oft vorgeworfen, ihr Unwohlsein
sei nur psychisch bedingt und sie werden als Panikmacher,
Elektrophobe oder Spinner abgetan. Eine Studie der ETH Zürich
beweist aber zweifelsfrei, dass Elektrosensibilität existiert,
und dass sie nicht nur ein Produkt der Phantasie ist.
Eine eigentliche Elektrosmog-Krankheit gibt es zwar nicht;
Elektrosmog ist aber in der Lage, unterschiedliche Krankheitsbilder
zu fördern, auszulösen und zu beeinflussen. So klagen Betroffene
z.B. über Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Unwohlsein, Antriebs-
und Konzentrationsschwäche, Nervosität, Schwindelgefühle oder
auch Hautreizungen.
Da man Elektrosensibilität nicht heilen kann, sollten Betroffene
versuchen, ihr Umfeld möglichst elektrosmogfrei zu gestalten.
Bestimmte Quellen lassen sich dabei zwar nicht völlig ausschalten,
es ist aber möglich, die Gesamtbelastung deutlich zu reduzieren.
Hierbei will diese Plattform eine Hilfe bieten. Eine weitergehende,
ausführliche Beratung durch einen Spezialisten ist aber sicherlich
sinnvoll, da diese Seite keinen Anspruch auf Vollständigkeit
erhebt.
Zudem besteht die Möglichkeit, sich an den Verein für
Elektrosensible e.V. zu wenden:
Verein für Elektrosensible e.V.
Haus der Paritätischen Wohlfahrt
Düsseldorfer Str. 22
80804 München
Hotline Di+Do 9-12 Uhr :
0900 / 11 00 791 (90 Cent/min)